7 Quellen Weg
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Gehzeit: 3,5 h

Länge: 13,5 km

Charakteristik: Einfache Familienwanderung mit flachen Wiesen- und Flurwegen.

Im Mittelpunkt dieser Rundwanderung stehen verschiedene Wasser-Kraftplätze. In Deutsch Goritz sollten Sie unbedingt einen Blick in die Kirche werfen, denn ihr Inneres wurde vom Seckauer Maler Pater Lukas (Hermann Reicht) im Beuroner Stil ausgemalt. Die Kirchenbesucher, die nicht lesen konnten, sollten anhand der Bilder die Bibel verstehen – man bezeichnet die Malerei daher als „Bibel für die Armen“. Über den Kirchplatz führt der Weg zur Peterquelle. An der Steirerquell kann auch gleich der Durst gestillt werden. Im „Jaun“, dem Feuchtgebiet im Süden von Deutsch Goritz, ist es besonders im Frühling interessant, und zwar wegen des großen Vorkommens von Frühlingsknotenblumen. An einen kulturgeschichtlich wichtigen Platz führt uns die Wanderung bei der „Wäsch“, jenem Platz, wo früher Hanf und Flachs gedörrt und die Wäsche der Dorfbauern gewaschen wurde. Einem modernen Drofbrunnen begegnen wir am Dorfplatz von Ratschendorf. Im Wäldchen „Hügelstaudach“ befindet sich eines der 34 römerzeitlichen Hügelgräberfelder des Bezirks Radkersburg. Aufbauend auf den Ergebnissen der archäologischen Grabungen wurde im alten Kühlhaus von Ratschendorf ein Museum eingerichtet. Flach geht´s weiter zu Pechmanns alter Ölmühle, einer traditionellen Mostschänke mit angeschlossenem Oldtimermuseum; auch dem Kernölpresser kann hier über die Schulter geschaut werden. Vorbei an den herrschaftlichen Teichen kommen wir zur Helfbrunner Terrasse. Hier treten immer wieder Quellen zu Tage – dabei handelt es sich um Oberflächensickerwasser, wie auch bei der Quelle der Lourdesgrotte in Helfbrunn, die alljährlich von vielen Wallfahrern besucht wird. Diesem Wasser wurde laut Überlieferungen von den umliegenden Bauern Krankheitslinderung für Mensch und Tier zugesprochen. Über einen naturnahen Weg kommen wir wieder zum „Hügelstaudach“ und anschließend nach Deutsch Goritz zurück.

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